E-Mailmarketing: Fehler vermeiden, Freunde gewinnen.

E-Mailmarketing Tipps
Am 4. Dezember 2012 von Alexis Kälin E-Mail-Marketing, Marketing Praxis-Tipps mit keinem Kommentar

«Müller, machen Sie sich mal schlau, ab morgen gehen wir in die Vollen und machen E-Mail-Marketing vom Feinsten! Das wird ein Knüller! Und Sie sind verantwortlich!»

So oder ähnlich hört man es immer wieder in den Unternehmen. Au weia. Eines der wirkungsvollsten Werbemittel wird zwar in seiner Wirkung richtig eingeschätzt, aber in seiner Durchführung völlig unterschätzt.

Aber glücklicherweise gibt es ja uns. Und wir zeigen Ihnen gerne, wie’s geht.

Es genügt eben nicht, ein bisschen in die Tasten zu hauen. Man muss auch einige wichtige Regeln beherrschen, wenn das per Lichtgeschwindigkeit versendete Kundenbegeisterungsmittel auch Erfolg zeigen soll.

Am Ende ist’s wie überall: Man muss Know-how an den Tag legen, Zeit klauen und die Planung ernst nehmen. Es ist eben wie immer im Marketing, das mehr bringen soll, als heisse Luft.

Für Sie haben wir einige der wichtigsten Punkte zusammengefasst, die unabdingbar sind, wenn am Ende alle glücklich sein sollen.

Vertrauen Sie auf den eigenen Adressverteiler.
Kaum etwas ist wichtiger, als diese Regel. Wer Empfänger anschreibt, die gar nichts von Ihrem «Glück» wissen, wird mit Rufschädigung bestraft. Und wenn’s arg kommt, haben solche Mails auch noch ein juristisches Nachspiel. Bauen Sie auf Menschen, die sich aktiv für Sie interessieren, die sich in Ihren Verteiler aktiv eingeschrieben haben. Solche Newsletter-Verteiler sind bares Gold wert. Sie haben noch keinen Verteiler? Dann spucken Sie mal in die Hände und bauen einen auf. Es lohnt sich!

Vergessen Sie Outlook.
Wer versucht, mit Outlook oder jedem anderen E-Mail-Client zu bewerkstelligen, wofür man spezifische Werkzeuge braucht, wird bitter enttäuscht werden (und sich fürchterlich aufregen). Denn …

  • Mit Outlook lassen sich Massenaussendungen nicht personalisieren. Es sei denn, man ist so wahnsinnig, jede Mail einzeln zu schreiben, was natürlich die Idee hinter dem E-Mail-Marketing ad absurdum führen würde.
  • Wessen Wunsch es ist, auf den Spamlisten der Serveranbieter zu kommen, der muss nur über Outlook jede Menge Adressen in Kopie einsetzen. Im schlimmsten Fall wird man wegen solcher Unartigkeiten vom Anbieter sogar geblockt – mit fatalen Folgen für den sonst üblichen Mailverkehr, denn der findet dann gar nicht mehr statt.
  • Von «Gestaltungsmöglichkeiten» möchte man nur schweren Herzens reden, wenn es um Outlook und Konsorten geht. Es ist eben nicht dafür ausgelegt, das Auge zu führen, sondern um das tägliche E-Mail-Aufkommen effektiv zu erfüllen.
  • Rückläufe, sogenannte «Bounces», können nicht automatisch ausgewertet werden. Schon das ist dramatisch, aber ohne Auswertung gibt’s auch keine Erfolgsmessung. Wie soll man sich also verbessern können? Welche Mail kommt an, welche Themen interessieren, welche nicht? Generell lassen sich Auswertungen mit klassischen E-Mail-Clients nicht bewerkstelligen.
  • Ein Abmeldelink ist nicht integrierbar. Das ist jedoch mittlerweile gesetzlich verankerte Pflicht und gehört ganz nebenbei zum guten Ton des modernen E-Mail-Marketings.

Inhalt siegt: Schaffen Sie Anreize!
Die beste Technik nützt einem nichts, wenn der Adressat beim Lesen der Lektüre einschläft. Und so bewahrheitet sich wieder mal die Redensart: «Content ist King!» Worüber aber schreiben? Darüber haben schon viele Autoren dicke Bücher geschrieben. Wir machen es entschieden kürzer und empfehlen Ihnen, sich unsere Ratschläge zu Herzen zu nehmen.

  • Fangen wir mit Ihnen an. Sie sind der Absender und das darf auch ruhig jeder sofort wissen. Deswegen muss diese klar als die Ihre zu identifizieren sein. So baut man eine Brücke zwischen sich und dem Empfänger auf. Er weiss, woher es kommt, das gibt ihm Sicherheit.
  • Ohne Personalisierung sollte kein E-Mail Ihr Haus verlassen. Wenigstens die Anrede muss sich aus Ihrem Datensatz rekrutieren.
  • Texte sind schön, Bilder sind noch schöner. Weil‘s stimmt, sollten Sie Sie auch Bilder in Ihren Newsletter einbinden. Googlen Sie mal nach «Royalty free» und «Stockphoto» und schon haben Sie eine Vielzahl von Anbietern, bei denen man kostengünstig zu nahezu jedem Thema Fotografien und Illustrationen für kleines Geld erwerben kann.
  • Auf jeden Fall sollten Sie Alternativtexte für die Bilder verwenden und die Möglichkeit schaffen, dass der Empfänger auf eine Webansicht wechseln kann, falls er den Empfang von Bildern unterdrückt haben sollte.
  • Nichts ist langweiliger als Langeweile zu verbreiten. Also ist die Frage aller Fragen, worüber lohnt es sich zu tippen? Unser Vorschlag: Bieten Sie Ihr Know-how an und geben Sie kostenlose aber wertvolle Tipps. Es funktioniert! Sie lesen gerade so einen.
  • Kurz und knapp: Ohne Impressum geht nichts raus. Notieren Sie sich das.
  • Gut investiertes Geld ist es, wenn man seinen Newsletter vor der Veröffentlichung auf Rechtschreibfehler hin überprüfen lässt.
  • Wie schon gesagt (in der Wiederholung liegt die Kraft): Der Abmeldelink ist Pflicht. Nicht versteckt, sondern gut sichtbar.

Wann, wieso, weshalb, warum?
Wenn es um die Frage geht, wann der beste Zeitpunkt ist, um einen Newsletter in die freie Datenwelt zu entlassen, gibt es keine klare Regel. Hauptsache, Sie tun es regelmässig. Zu Anfang sollten Sie zumindest quartalsweise in Erscheinung treten. Schliesslich will man ja nicht in Vergessenheit geraten. Und irgendwas findet sich immer, worüber zu tippen sich lohnt.

Setzen Sie sich erreichbare Ziele.
Ein Newsletter, um einen Newsletter zu haben ist nur wenig zielführend. Stellen Sie sich im Vorfeld die Frage, was Sie erreichen wollen. Ziele gibt es viele und einige davon führen aufs Glatteis. Soll zu einem Kauf animiert werden, sollen neue Kunden gewonnen, alte Kunden behalten werden? Mit einem sogenannten «Call for Action»-Button kann man viel erreichen, wenn man beispielsweise ein Produkt an Mann und Frau bringen will.

Wenn es Ihnen darum geht, Ihre Fachkompetenz gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit kundzutun, ist der Newsletter ein guter Weg, wenn die Artikel spannend, aussagekräftig und kurzweilig sind. Im Newsletter selbst sollten diese Artikel nur angerissen werden; die Weiterführung erfolgt dann über einen Link zu Ihrer Homepage.

Und nicht vergessen: Bieten Sie Möglichkeiten, dass Ihr Newsletter weiterempfohlen wird.

Hilfe! Es brennt!
Auch wenn Sie in der Lage sind, den Ersatzreifen selber zu wechseln, muss das nicht für jeden Bereich des Lebens Gültigkeit haben. Es ist keine Schande, sich professionelle Hilfe zu holen. Im Gegenteil. Es zeugt von Voraussicht und vernünftiger Planung. Im E-Mail-Marketing verbergen sich viele Fallstricke und es ist nur wenig sinnvoll, kostspielige Fehler zu begehen, die sich leicht vermeiden liessen.

Eine gute Adresse für die Beratung ist (wer hätte es gedacht?) Artwin. Wir machen E-Mail-Marketing nicht erst seit gestern und haben als autorisierter Inxmail-Partner auch gleich noch eines der besten E-Mail-Marketingtools im Gepäck.

Fragen? Anrufen! Unter 062 885 80 00 freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme genauso wie über Ihre Mail an info@artwin.ch.

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