Fettnäpfchen im E-Mail-Marketing vermeiden

inxmail_emailmarketing_no_gos
Am 4. Mai 2018 von Alexis Kälin E-Mail-Marketing, Marketing Praxis-Tipps mit keinem Kommentar

Selbst die hartgesottensten Kritiker von E-Mail-Marketing geben mittlerweile ein bisschen nörgelnd zu: «Ja, das funktioniert gar nicht so schlecht». Gemeint ist, dass E-Mail-Marketing eine einfache, individuelle und kostengünstige Lösung mit erheblichen Potential ist.

Dennoch wird die Komplexität – nicht nur in rechtlichen Fragen – vielfach und nicht nur von Anfängern erheblich unterschätzt. Ein typischer Anfängerfehler: Serienmails über das Standard-E-Mail-Programm zu versenden oder auf kostenlose Newsletter-Tools zurückzugreifen.

Häufig beginnen die Probleme damit, dass herkömmliche Server bei grösserem Versandvolumen dicht machen. Wenn das schon alles wäre, damit könnte man ja im Zweifelsfall noch leben. Womit aber garantiert kein Unternehmen leben möchte ist, dass der eigene E-Mail-Server als Spamversender auf die Blacklist kommt. Als Folge daraus kann ggf. die reguläre Geschäftskorrespondenz als «Spam» eingestuft werden, was schlicht katastrophal wäre.

Aber warum wird da so rigide eingegriffen?
E-Mail-Server versuchen heute durch verschiedenste clevere Massnahmen die Verbreitung von Massenmails zu verhindern. Das geschieht bspw. durch eine Limitierung von maximal 50 versendeter Mails pro Minute. Gelingt es einem diese Sperre zu umgehen oder ist sie gar nicht vorhanden, kommt man direkt zum nächsten Problem. Dann werden die Serienmails erfolgreich raus geschickt. So erfolgreich, dass die Server der Empfänger das erhöhte Aufkommen wahrnehmen und automatisch als Spam deklarieren – möglicherweise unterstützt von zwei oder drei Empfängern, die auf «Spam» klicken. Und das war’s dann mit dem erfolgreichen E-Mail-Marketing auf Laien-Niveau: Ihre Geschäftsadresse ist «geblockt» und jeder Mailverkehr aus Ihrem Haus landet im virtuellen Mülleimer. Alles.

«Was also tun?»
Wenn Sie intern zu der Überzeugung kommen, dass Sie aktiv E-Mail-Marketing betreiben möchten, lassen Sie sich bezüglich einer optimalen, auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Lösung beraten. Solche Lösungen greifen auf Hochleistungs-Server zurück und sind explizit für das Versenden von Serienmails ausgelegt. Zudem garantieren sie Zustellsicherheit nicht zuletzt durch Mitarbeiter, die dafür Sorge tragen, dass die Server auf keiner bösen «Schwarzen Liste» erscheinen.

Irgendwie klingt das teurer als «kostenlos» …
Alles hat seinen Preis. Und deswegen gibt es professionelle Lösungen auch nicht umsonst. Aber besser etwas Geld investieren, als die eigene E-Mail-Adresse aufs Spiel zu setzen. Wer sich für eine professionelle Lösung entscheidet, entscheidet sich auch für eine erfolgreiche E-Mail-Marketing-Aktion, bei der die Mails auch dort ankommen, wo sie ankommen sollen: beim Kunden. Schlagen Sie sich nicht mit Themen wie «Blacklists» und dergleichen rum und konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft, indem Sie tolle Neuigkeiten kommunizieren und Ihr Business ankurbeln. So werden aus Kosten Investitionen, die sich wirklich bezahlt machen. Günstiger als herkömmliche Marketingmedien ist es allemal.

Aber welche Kriterien sind nun entscheidend bei der Auswahl des richtigen Anbieters? Wir haben da mal ein paar hilfreiche Tipps für Sie zusammengetragen:

  • Seien Sie vorsichtig mit integrierten E-Mail-Marketinglösungen wie sie teils in CMS-, CRM- oder ERP-Systemen angeboten werden. Hinterfragen Sie genau, wie der Versand stattfindet und ob Ihre Anforderungen damit abgedeckt sind.
  • Wenn Ihre Empfänger vornehmlich in Europa beheimatet sind, sollten Sie auf einen europäischen Anbieter zurückgreifen. Die Zustellraten sind da für gewöhnlich höher.
  • Benötigen Sie eine Schnittstelle? Existiert die bei Ihrer ausgewählten Lösung? Klären Sie das im Vorfeld! Einfache Import- und Exportfunktionen sollten Standard sein.
  • Ihre zukünftige Lösung muss zwingend alle Datenschutzrichtlinien erfüllen und eine Double-Opt-In-Anmeldung unterstützen. Das bedeutet, dass der Anmelder vor dem Empfang Ihrer Nachrichten eine Eingangsmail erhält, über die er seine Anmeldung bestätigen kann.
  • Sind die versendeten E-Mails auch auf mobilen Endgeräten fehlerfrei zu empfangen? Wenn nicht: Finger weg! Mehr Menschen als Sie glauben, rufen ihre Mails vom Handy ab und die wollen Sie ja für sich gewinnen und nicht verlieren.
  • Die Software sollte auch als Service angeboten werden. Das heisst: Sie bezahlen auch nur, solange Sie den Service aktiv nutzen und können jederzeit auch wieder einfach aussteigen.
  • Für wen auch immer Sie sich entscheiden, Ihr Anbieter sollte Handbüchern und einen persönlichen Support in der gewünschten Sprache anbieten.

Dies ist auch nur ein Auszug aus den Tipps, die man in dem Zusammenhang geben könnte. So kommen wir auch direkt zu dem Hinweis, dass wir uns als Spezialisten tagein, tagaus mit dieser Thematik beschäftigen und mit Inxmail auch gleich eine der besten Software-Lösungen im Angebot haben. Selbstverständlich beraten wir Sie diesbezüglich gerne, damit auch Ihre E-Mail-Marketing-Aktion ein voller Erfolg wird.

Danke an Ryan McGuire für das passende Titelbild.

Kommentar hinzufügen