Home sweet Home-Office: So wird es was daheim

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Am 1. Mai 2020 von Alexis Kälin CRM Praxis-Tipps, Fundsachen, Marketing Praxis-Tipps mit keinem Kommentar

Die Ausbreitung des Corona-Virus und die daraus resultierenden Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung hat in vielen Unternehmen zu einer radikalen Neuorientierung in den Arbeitsweisen geführt. Das private als auch das berufliche Leben konzentriert sich nun für viele auf die eigenen vier Wände. Die Kollegen schnurren oder bellen und gehen auf vier Pfoten und statt gemeinsam zum Mittagessen zu gehen, wird das Essen zu Hause zubereitet.

Doch wie arbeitet man in solch einer neuen Umgebung effizient? Wir haben für Sie in ein paar tolle Tipps zusammengestellt.

Tipp 1: Feste Strukturen und Routinen schaffen

Bisher war das Leben so viel einfacher. Der Wecker klingelt, ein hastiges Frühstück, ab ins Büro! Und auch da war der Tagesablauf geprägt von regelmässigen Team-Meetings und dem kleinen Spaziergang zur Mittagszeit.

All das ist von einem Tag zum anderen Büro von gestern. Die neue Arbeitsweise bietet mehr Freiheiten und entsprechend mehr Fallstricke. Schnell verschiebt man Dringendes, schnell schleicht sich der Schlendrian ein und – Zack! Zack! – ist die Arbeit am Ende des Tages nicht erledigt.

Abhilfe schafft hier nur eine klare Tagesstruktur.

Was her muss, ist eine klare Tagesstruktur, die man in zwei Bereiche splitten sollte: einen generellen Rahmen und einer tagesindividuellen Planung zu der dann die Dinge gehören wie: Welche Arbeiten stehen heute an? Wann folgt die Mittagspause? Auch das Berufsleben braucht fixe Punkte. Nennen wir sie mal «Anker». Diese könnten zeitlich genau festgelegte Team-Meetings via Video sein.

Und wenn Zuhause Kinder nach Aufmerksamkeit dürsten? Dann empfiehlt sich ein Stundenplan, den auch die Kinder einsehen können, um zu wissen wann ihre Zeit ist und wann eher nicht.

Tipp 2: Grenzen setzen: Trennung von Privatleben und Job

«Kannst Du mal kurz kommen? Ich brauche mal Deine Hilfe…!» Und schon muss die Arbeit wieder warten. Auch das ist Alltag im Home-Office. Unerwartete Unterbrechungen, weil «man ist ja da». Zuhause ist es noch viel wichtiger, bestimmte Grenzen zu setzen, wenn die Arbeit nicht leiden soll, denn hier neigt dieselbe dazu, zu verschwimmen. Halten Sie die richtige Balance ein! Auch wenn es zum Feierabend zugeht, muss klar sein: Jetzt ist Feierabend. Rechner aus, Handy beiseite und sich erholen, wie man es für richtig hält.

Tipp 3: Genügend Zeit an der frischen Luft verbringen

So hübsch Sie es sich auch Zuhause eingerichtet haben, um dort voller Stolz auf das Büro zu zeigen Hin und wieder müssen Sie mal das tun, was schon Ihre Mutter Ihnen empfohlen hat: «Geh mal an die frische Luft!»

Lassen Sie mal Arbeit, Arbeit sein und erholen Sie Geist, Körper und Seele; holen Sie sich neue Eindrücke und tanken Sie Kraft dank Sonne. Planen Sie das ein!

Tipp 4: Einen festen Arbeitsplatz schaffen und für sich passend einrichten

Jeder Arbeitsplatz ist anders. Und wir sind sicher, dass auch Sie ganz besondere Ansprüche an den Platz haben, an dem Sie so viele Stunden des Tages verbringen. Machen Sie was draus! Gestalten Sie sich Ihren Platz so, dass er optimal auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das kann ganz einfach sein. Angefangen bei einer guten WLAN-Verbindung bis hin zum verstellbaren Schreibtisch, über Tageslichtlampen bis zum zweiten Monitor.

Wenn Sie besondere Bilder gerne haben: her damit! Wenn Sie Pflanzen in der Umgebung brauchen: niemand hält sie auf.

Tipp 5: Regelmässig lüften, aufstehen und … dehnen!

Der Bürostuhl ist nicht Ihr Feind, aber auch nicht Ihr Freund. Trennen Sie sich hin und wieder mal von ihm und erinnern Sie sich an Ihren Bewegungsapparat – derselbe ist mit Sicherheit vernachlässigt. Pausen und Ablenkung tun Ihnen gut. Planen Sie die mit ein. Arbeiten Sie maximal 45 Minuten am Stück. Pause. Weitermachen! So wird es was mit der Effektivität!

Tipp 6: Auf gesunde Ernährung achten!

Es klingt banal: aber genauso ist es. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zum Opfer des Kühlschranks und des Dosenregals werden. Planen Sie ein bisschen Kochzeit in den Tagesablauf mit ein. Auch das dient der Entspannung. Und wenn genügend frische Ware dabei ist, gibt es auch frische Kraft statt Geschmacksverstärker.

Gehen Sie mal ins Internet und suchen Sie nach «Home Office Rezepte»: Wir sind uns sicher, Sie werden fündig und es lohnt sich. Guten Appetit!

Tipp 7: Gönnen Sie sich etwas Gutes, legen Sie ein Tageshighlight fest

Wie lange am Tag arbeiten Sie im Home-Office effektiv? Wie auch immer: die Zeit kann lang werden und da hilft es, sich auf etwas zu freuen. Freuen Sie sich auf das leckere Abendessen und machen Sie den Rechner aus. «Auszeit» ist Energie tanken. Gönnen Sie sich etwas Besonderes und freuen Sie sich drauf, es zu zelebrieren.

Tipp 8: Bleiben Sie positiv, verlieren Sie nicht den Spass

Ja, es ist zuweilen hart, wenn sich der Tagesablauf radikal ändert. Insbesondere, wenn dies nicht unbedingt freiwillig geschieht. Da wird jedes Quentchen positives Denken zum kleinen Rettungsboot. Erfinden Sie sich neu, entwickeln Sie Spass und denken Sie an die guten Dinge, die mit der Heimarbeit einhergehen. Es sind einige.

Tipp 9: Akzeptieren Sie, wenn mal etwas nicht so klappt

Was haben Sie denn gedacht? Dass alles auf Anhieb klappt? Das ist Wunschdenken. Wir beide wissen das. Und weil wir das wissen, können wir uns darauf einstellen, dass das Home-Office eine Weile braucht, bis es wirklich Teil Ihres Alltags geworden ist.

Nicht alles, was wir uns anfangs vornehmen, wird am Ende auch so aussehen wie es geplant war. Akzeptieren Sie das. Störungen sind fast ein Naturgesetz und je eher Sie sich hier ein Konzept zurechtlegen, wie Sie damit umgehen, desto eher wird es so laufen, wie Sie es gerne hätten.

Sie können vielen Hürden und Stolperfallen entgegenwirken, wenn Sie beispielsweise Ihre Kinder gleich in den Tagesablauf mit einbeziehen und ihre Ziele flexibel halten.

Tipp 10: Sozial bleiben und die Situation der Kollegen respektieren

Persönliche Treffen gehören zwar aktuell der Vergangenheit an, aber die digitalen Tools holen uns unsere Kollegen trotzdem ins Büro. Es ist eben doch deutlich mehr, als nur zu telefonieren, wenn man sein Gegenüber auch zu sehen bekommt.

Bedenken Sie immer: Sie sind nicht der einzige, der auf Probleme im häuslichen Office trifft. Nehmen Sie darauf Rücksicht, wenn das Feedback mal ausbleibt. «Empathie» ist jetzt oberstes Gebot. Und wenn Ihr Gegenüber es auch so sieht, steht einer tollen Zusammenarbeit nichts im Weg.

Wie machen Sie das? Haben Sie eigene Tipps, die Sie mit anderen teilen wollen und die für Sie klasse funktionieren? Wir würden uns freuen, die kennenzulernen! Schreiben Sie die doch einfach unten als Kommentar rein. So oder so, wir wünschen Ihnen weiterhin gutes Arbeiten – ob zu Hause oder bereits wieder im Office.

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