Symbole in Betreffzeilen: Top oder Flop?

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Am 22. September 2019 von Alexis Kälin E-Mail-Marketing, Marketing Praxis-Tipps mit keinem Kommentar

Die Meinungen über Symbole im E-Mail-Marketing mögen auseinandergehen, aber eins ist sicher: Sie sind Eyecatcher für den Empfänger. Immer vorausgesetzt, sie werden sinnvoll eingesetzt, steigern sie nachgewiesenermassen die Öffnungsrate eines Mailings.

Aber Vorsicht ist geboten! Immer mehr Empfänger öffnen ihre Mails in mobilen Endgeräten und da werden die ausgewählten Symbole manchmal ganz anders dargestellt.

Kreativität ist gefragt

Ganz am Anfang stehen ein paar grundsätzliche Fragen: Macht das überhaupt Sinn für uns? Gibt es Symbole, die zum Thema passen, das vermittelt werden soll? Ist die Zielgruppe affin für so was oder wird sie ablehnend reagieren?

Ein Saisonthema ist es einfacher zu behandeln. Weihnachten, Ostern, Muttertag: da fällt es nicht schwer Symbole zu finden, die die Kommunikation mittragen. Wer jedoch andere Themen bildlich untermalen will, muss seine Auswahl sehr sorgfältig treffen und genau überlegen, an welcher Stelle sie auch Sinn machen.

Tipps zur perfekten Wirkung der Symbole

    • Fehler lassen sich einfach vermeiden. Zum Beispiel durch einen Split-Test, mit dem man verschiedene Betreffzeilen auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen kann.
      • Soll das Symbol an den Anfang oder in der Mitte der Betreffzeile stehen?
      • Welche Wirkung haben unterschiedliche Symbole?
      • Wird die Resonanz besser wenn man mehr oder weniger Symbole verwendet?
    • Gehen Sie auf Nummer Sicher und testen Sie vor dem Versand die Darstellung auf unterschiedlichen Endgeräten und damit auf unterschiedlichen Systemen. In Inxmail Professional können Sie dies ganz einfach mit einem Darstellungstest überprüfen.
    • Immer dran denken: weniger ist mehr! Nutzen Sie Sonderzeichen nicht wie aus dem Salzstreuer, sondern gezielt und sparsam. Sie sind natürlich nicht nur an saisonale Ereignisse gebunden, sondern können selbstredend auch Firmenjubiläen oder die anstehende sommerliche Betriebspause thematisieren.
  • Eigentlich selbstverständlich: Die Symbole müssen passen zu Betreffzeile und Mailinginhalt. Aber auch, wenn Sie das genaue Gegenteil versuchen wollen, kommen Sie um eins nicht drumherum: testen, testen, testen!

Auf die Zielgruppe kommt es an

Ob es überhaupt Symbole sein dürfen und wenn ja, welche – darüber entscheidet am Ende die Wahl der Zielgruppe. Endverbraucher mögen es anders sehen, als Geschäftsfreunde. Und wie schon erwähnt, werden immer mehr Mails über mobile Endgeräte betrachtet. Wer das unberücksichtigt lässt, der bekommt die Rechnung durch nicht geöffnete Mails präsentiert. Also: testen Sie!

Hier als Beispiel mehrere Betreffzeilen mit Symbolen und deren unterschiedliche Darstellung.

So stellt beispielsweise Outlook 2010 Sonderzeichen dar:

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Auf einem iPhone sieht das Ergebnis schon anders aus:

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Und noch eine erweitere Übersicht, der beliebtesten Sonderzeichen auf den unterschiedlichen E-Mail-Clients:

iPhone Darstellung

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Android Darstellung

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Outlook.com Darstellung

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Ab Inxmail Professional 4.4.1 werden die beliebtesten Sonderzeichen direkt in der Mailing-Redaktion angeboten. Für eine optimale Darstellbarkeit finden Sie nur Sonderzeichen, die  vorab in verschiedenen E-Mail Clients getestet wurden. Das erleichtert die Suche und das Einsetzen nach den passenden Symbolen und Miniaturen um einiges.

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Noch ein gutgemeinter Rat zum Schluss

Stellen Sie sich eine ganz simple Frage: «Passt es überhaupt?» Denn was für einen Kleiderhandel oder Reisebüro richtig und witzig sein kann, muss nicht für den Hersteller von Nockenwellen Geltung haben. Mit Pech erreicht man das Gegenteil dessen, was man erreichen will: eine positive Resonanz auf die Mail.

Quelle der Bild-Beispiele: Inxmail GmbH

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